25.03.2011

Schmidt SWINGO 200+ - Schmidt setzt neue Standards

Schmidt Swingo 200+ Compact Sweeper
Swingo 200+

Neudefinition der Saugleistung, Verbesserung in Serie

Die Revolution findet unter der ergonomisch und modern gestalteten Fahrerkabine statt: Bei der SWINGO 200+, die zum Januar 2011 die bewährte SWINGO 200 ablöst, setzen die Ingenieure der Schmidt Winterdienst- und Kommunaltechnik GmbH auf einen völlig neuen Saugmund.

Anhand von Strömungsfilmanalysen wurde die optimale Form des Saugmunds erst im Labor wissenschaftlich ermittelt, dann in einer Mini-Serie produziert und international auf verschiedenen Maschinen getestet. Das Ergebnis: Der so entwickelte Saugmund erzielt bei gleicher Luftmenge des Gebläses eine auf die gesamte Breite deutlich bessere Reinigungsleistung. „Es gibt keine Totpunkte", erläutert Produktmanager Thomas Stoll, also keine Stellen im Bereich des Saugmunds, an denen kein Luftsog zu verzeichnen ist.

 

Weniger Lärm und geringer Verbrauch

Angetrieben wird die SWINGO 200+ von einem laufruhigen, verbrauchsoptimierten Euro5 Common Rail Dieselmotor mit integriertem Partikelfiltersystem. Ausgestattet mit dem optionalen Lärmpaket bleibt die 2-Kubikmeter-Kompaktkehrmaschine unter der Grenze von 99dB(A). Das erlaubt rund um die Uhr den kommunalen Reinigungseinsatz auch in Wohngebieten.

Weniger Verschleiß

Ein weiteres Novum des aus feuerverzinktem Stahl gefertigten Saugmunds: Die Grobschmutzklappe in ihrer bisherigen Form entfällt. Sie ist nun integraler Bestandteil der Saugeinheit und aus Metall gefertigt. Die Vorteile für die Nutzer bringt Stoll auf einen einfachen Nenner: „Ein Verschleißteil weniger. Außerdem sind die Lifecycle-Kosten geringer, weil Wartungs- und Ersatzteilkosten wegfallen."

Arbeitssicherheit und Effizienz

Ein weiterer Grundgedanke beim Re-Design der SWINGO 200+ war es, neben der Arbeitssicherheit auch die Effizienz zu erhöhen. Dazu zählt etwa der Fahrersitz: In der SWINGO 200+ sitzt der Bediener serienmäßig auf einem Sitz mit Lendenwirbelstütze. Auch der Beifahrer sitzt nun bequemer. Gerade bei langen Transportfahrten oder Einsatzzeiten werden das Arbeiten  und die Gesundheit des Personals so maßgeblich unterstützt.

Kabine gezielt überarbeitet

Überhaupt wurde die gesamte Kabine, die elastisch gelagert und schallisoliert ist, einem Erneuerungsprozess unterzogen. Die Beleuchtungsanlage hat ein moderneres Antlitz erhalten, Arbeits- und Fernlichtlampen sind am Kabinendach montiert und sorgen so für eine bessere Ausleuchtung. Abblendlicht und Blinker sind in separaten Fassungen untergebracht, wodurch das Design dynamischer wirkt und das moderne Gesamtbild der kompakten Kehrmaschine unterstützt.

Multifunktionslenkrad serienmäßig

Im Inneren der optimierten Kabine legten die Ingenieure einen echten Neustart hin: „Es wurde von Grund auf und mit Unterstützung eines externen Industriedesigners neu durchdacht." Bewährte Lösungen haben wieder Einzug ins Cockpit gehalten, doch auch die Veränderungen sind spürbar. Im Kleinen und im Großen: So haben die Designer etliche Verstaumöglichkeiten im Cockpit untergebracht. Ob Getränke, ein Fahrtenbuch, Geldbörse oder Dokumente – alles findet sicher einen Platz. Auch die individuell einstellbare Lenksäule mit dem Multifunktionslenkrad ist eine Neuerung. Hier wurden relevante Bedienelemente zentral und leicht erreichbar angeordnet. Dazu zählen etwa Tempomat und Fahrtrichtungswechsler.

Ermüdungsfreies Arbeiten

Gleiches gilt für das Bedienelement, das in der Armlehne rechts vom Fahrer integriert ist. Hier sind die beiden kleinen Joysticks für die Steuerung des Besensystems untergebracht. Die ergonomisch gestaltete Steuereinheit ist seitlich an der Tür untergebracht, so dass der Fahrer zum Aussteigen keine Armlehne umklappen oder wegdrehen muss. Auch die Anordnung der Pedale für Gas und Bremse wurde im Zuge des Optimierungsprozesses verändert, um das ermüdungsfreie Arbeiten auch bei der Beinarbeit zu unterstützen. Oberhalb des Fahrers ist die Elektronik mit leicht bedienbaren Schaltern und dem großen Multifunktionsdisplay untergebracht.

Immer an Bord: Klimaanlage und gute Rundumsicht

Zur Serienausstattung der SWINGO 200+ gehört die Klimaanlage. Im Zuge des Re-Designs der Kabine wurde auch das Strömungsverhalten der Belüftungsanlage unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: eine optimale Luftzirkulation. Beschlagene Scheiben werden so in kürzester Zeit wieder frei. Keine Veränderungen hat Schmidt dahingegen beim Faktor Sicht vorgenommen. Die Rundumverglasung, die freie Sicht auf den Arbeitsbereich, zu beiden Seiten und auf die Fahrtstrecke bietet, bleibt weiterhin ein starkes Argument für die Kompaktkehrmaschine, die in St. Blasien gefertigt wird.

Besentechnik für alle Ansprüche

Neue Technik setzt Schmidt auch in den Kehrsystemen ein. Die SWINGO 200+ gibt es mit 2-Besen- und 3-Besen-System. „Der dritte Besen ist keine Option, die sich später erweitern lässt", erläutert Thomas Stoll: „Jedes System ist in sich durchdacht und exakt auf maximale Reinigungsleistung ausgelegt. Anders ausgedrückt: Das sind zwei völlig verschiedene Systeme." Beide Varianten nutzen jedoch das bewährte Druck-Umlaufwassersystem, durch das Staub im Saugschacht gebunden wird, und tragen das Feinstaub-Zertifikat PM10.

Einsatzgebiet Parkhäuser und Tiefgaragen

Zu den herausragenden Merkmalen der SWINGO 200+ gehört das hydropneumatische Fahrwerk. Es erlaubt die Absenkung des Fahrwerks im Kehrbetrieb um bis zu fünf Zentimeter, wodurch die kompakte 2-Kubikmeter-Kehrmaschine auch niedrige Einfahrten von Tiefgaragen und Parkhäusern meistert. Ein weiterer Vorteil: Durch das Absenken und wieder Hochfahren, nivelliert sich die Federung automatisch. Auch das, so Stoll, „spart Wartungskosten und erhöht die Betriebszeiten".

Ein Schlüssel reicht

Erstmals setzt Schmidt in seinen Kompaktkehrmaschinen das Ein-Schlüssel-System um. Statt drei verschiedener Schlüssel für Zündschloss, Türschloss und Tankdeckel reicht ein Schlüssel, um alle Schlösser an der Kompaktkehrmaschine zu öffnen, respektive abzuschließen. Ein System mit dem die SWINGO 200+ ein echtes Alleinstellungsmerkmal aufweist und den Standard im Sektor Kompaktkehrmaschinen neu definiert.